Funktion


Im Überwachungsraum eines doppelwandigen Systems wird ein Überdruck mittels Luft oder Stickstoff aufgebaut.
Dieser Überdruck wird so hoch ausgelegt, dass im Falle einer Undichtheiten ein Druckabfall auftritt.
Geringe Undichtheiten können durch integrierte Pumpen in einem definierten Rahmen ausgeglichen werden. Damit werden kleine, montagebedingte und unvermeidbare Undichtheiten kompensiert.

Größere Undichtheiten können durch die Pumpe nicht ausgeglichen werden und führen zu einem Druckabfall und zur Auslösung des optischen und akustischen Alarmes.

SGB-Leckanzeiger entsprechen der Klasse I der europäischen Norm EN 13160. Sie sind selbst überwachend konstruiert und überwachen permanent beide Wände eines Behälters.

Berechnung des Alarmdruckes

Der Alarmüberdruck muß mindestens 30 mbar höher liegen als der Druck des Lagergutes auf Tanksohle zuzüglich eines Überlagerungsdruckes.  

Berechnung des Alarmdrucks

 

Bei Einsatz von Überdruck-Leckanzeigesystemen gelangt auch im Leckfall kein Lagergut in den Überwachungsraum.

Alle Ausrüstungsteile, die mit dem Lagergut in Kontakt kommen können, müssen ausreichend beständig ausgeführt werden. (z.B. Verbindungsleitungen im Domschacht)

Im Falle der Permeation explosiongefährlicher Dämpfe durch die nicht permeationsdichte Behälterinnenwand in den Überwachungsraum, muss zusätzlicher Explosionschutz beachtet werden. (z.B. Inert-Gas Leckanzeiger an GFK-Tanks zur Lagerung von Benzin)

3-D Animationen

Mehrere doppelwandige unterirdische Tanks überwacht mit einem Überdruck-Leckanzeiger