Funktion

Im Überwachungsraum der Rohrleitungen oder Armaturen wird ein Überdruck mittels Luft oder Stickstoff aufgebaut.
Dieser Überdruck wird  so hoch ausgelegt, daß im Falle einer Undichtheit ein Druckabfall auftritt.

Leckanzeiger mit integrierter Nachspeise-Funktion können geringe Undichtheiten durch Nachspeisen von Stickstoff bzw. durch Nachpumpen von Luft in einem begrenzten Rahmen ausgleichen.

Damit lassen sich kleinste, montagebedingte und unvermeidbare Undichtheiten  kompensieren.

Größere Undichtheiten können nicht ausgeglichen werden und führen zu einem Druckabfall und zur Auslösung der  Alarmfunktionen.

Berechnung des Alarmdruckes

Der Alarmüberdruck muß mindestens 1 bar höher liegen als der maximale Förderdruck im Innenrohr. (gem. TRbF 502 bzw. EN 13160) 

 

Bei Einsatz von Überdruck-Leckanzeigesystemen gelangt auch im Leckfall kein Lagergut in den Überwachungsraum.

Alle Ausrüstungsteile, die mit dem Lagergut in Kontakt kommen können, müssen ausreichend beständig ausgeführt werden. (z.B. Verbindungsleitungen im Domschacht, Fernfüllschacht )

Im Falle der Permeation explosiongefährlicher Dämpfe in den Überwachungsraum durch eine permeable Rohrinnenwand, muß erhöhter Explosionschutz beachtet werden. (z.B. Inert-Gas Leckanzeiger an Kunststoffrohrleitungen zur Beförderung von Benzin)


3-D Animationen

Überwachung einer doppelwandigen Rohrleitung mit Stickstoffüberdruck
Mehrere Rohrleitungen werden überwacht mit einem Überdruck-Leckanzeiger (Luft)