Leckanzeiger DLR-P 1.1–3.0

Überdruck-Leckanzeiger mit integrierter Pumpe

Typenbezeichnungen mit den Alarmdrücken in bar:
DLR-P 1.1, DLR-P 2.3; DLR-P 3.0
auch in den Ausführungen DLR-P.. M oder DLR-P.. PM

Rohrleitungen:
doppelwandige Rohrleitungen und Armaturen aus Metall oder Kunststoff

Wassergefährdende Flüssigkeiten:
Heizöl, Diesel, Säuren, Laugen
An Rohren mit einer nicht permeablen (metallischen) Innen-wandung auch für Flüssigkeiten mit Flammpunkt unterhalb 55°C, z.B. Benzin in Füllleitungen und Saugleitungen an Tankstellen
 

Vorteile:

  • geringe Wartung im  Vergleich zu Systemen mit Stickstoffflasche (nur Trockenfilter)
  • Nachrüstung an Anlagen die bisher mit statischen Stickstoffüberdruck Leckanzeigesystemen ausgerüstet waren,    problemlos möglich, da die vorhandenen Verbindungsleitungen verwendet werden können. 

 

                                                      Umrüstaktion Frühjahr 2012

Überdruck–Leckanzeiger Typ DLR-P 2.0 und DLR-P 4.5 für die Überwachung doppelwandiger Rohrleitungen (z.B. Stahl in Stahl).

Jetzt im Frühjahr kann endlich die Umrüstaktion beginnen mit den beiden elektronischen Überdruck Leckanzeigern DLR-P 2.0 und DLR-P 4.5.

Denn aus Sicht der Prüfstelle für Leckanzeigesysteme des TÜV Nord bestehen hinsichtlich der funktionalen Sicherheit keine Bedenken Überdruck-Leckanzeiger auf Luftbasis zur Überwachung doppelwandiger Fern- füllleitungen zu verwenden als Ersatz für Leckanzeiger mit stationärer oder mobiler Stickstoffversorgung. Der Alarmschaltdruck muss mindestens 1 bar über dem Betriebsdruck der Innenrohrleitungen liegen - d.h. mindestens 2 bar betragen. (Stellungnahme TÜV Nord v. 26.11.2010).

Hiervon profitieren insbesondere Rohrleitungen mit permeationsdichten Innen- wandungen wie dem DRK 30 und DRK 32 oder das MONO.S.DWR (Löw Tanktechnik). Hier ist eine Überwachung mit Luft preisgünstiger als mit Stickstoff. In der Druckstufe DLR-P 4.5 sogar geeignet für Tankstellen mit druckversorgter Dieselsatellitensäule.